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Kleine Schritte im Wasser – was Fortschritt bei Kindern mit ASS wirklich bedeutet

  • inkadiet
  • 16. Juni
  • 1 Min. Lesezeit

Im ersten Beitrag ging es um das Ankommen.


Im zweiten um das Beobachten.


Im dritten um Vertrauen.


Und dann kommt die Frage, die viele beschäftigt:


Macht mein Kind Fortschritte?



Ein Kind bleibt länger im Wasser.


Ein anderes taucht zum ersten Mal ein.


Ein drittes steht einfach nur ruhig da – ohne sofort wieder herauszugehen.


Von außen wirkt das oft unspektakulär.


In der therapeutischen Arbeit ist genau das entscheidend.


Fortschritt bei Kindern im Autismus-Spektrum ist selten laut.


Er zeigt sich nicht immer in „sichtbaren Leistungen“.


Sondern in Veränderungen, die leise beginnen:



Die Atmung wird ruhiger.


Der Körper wirkt weniger angespannt.


Bewegungen werden weicher.


Stereotype Verhaltensweisen nehmen ab.



Manchmal dauert es mehrere Einheiten,


bis ein Kind überhaupt ins Wasser geht.


Und auch das ist ein Fortschritt.


Denn es zeigt:


Das Kind beginnt, sich sicher zu fühlen.


In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder,


dass kleine Schritte große Bedeutung haben.


Nicht, weil sie spektakulär sind –


sondern weil sie die Grundlage für alles Weitere bilden.


Wenn wir nur auf das schauen,


was „noch nicht geht“,


übersehen wir oft das, was bereits entstanden ist.


Deshalb ist es so wichtig, genau hinzusehen.


Fortschritt bedeutet nicht immer mehr Bewegung.


Manchmal bedeutet er mehr Ruhe.


Und manchmal bedeutet er einfach,


dass ein Kind bleibt.


ASS - Fortschritt verstehen
ASS - Fortschritt verstehen

 
 
 

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Inka Dietrich

Physiotherapeutin & Aquatherapeutin
ILP - Coach
Psychologische Beratung ILP & Systemische Beratung

Inka Dietrich

92706 Luhe- Wildenau, Bayern, Deutschland, Marktplatz 14

Fon: 09607 / 9226599

 Handy: +4915750175883

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