Vom Wasser in den Alltag – was Kinder mit ASS wirklich mitnehmen
- inkadiet
- 16. Juni
- 1 Min. Lesezeit
In den letzten Beiträgen ging es um Ankommen, Beobachten, Vertrauen und kleine
Fortschritte im Wasser.
Aber eine Frage bleibt:
Was davon kommt eigentlich im Alltag an?
Wassertherapie endet nicht am Beckenrand.
Was Kinder im Wasser erleben,
wirkt oft weit darüber hinaus.
Ein Kind, das im Wasser ruhiger wird,
kann auch im Alltag leichter zur Ruhe finden.
Ein Kind, das beginnt, seinen Körper besser zu spüren,
gewinnt oft mehr Sicherheit in Bewegung.
Und ein Kind, das Vertrauen aufbaut,
kann sich auch in anderen Situationen eher einlassen.
Diese Veränderungen sind nicht immer sofort sichtbar.
Aber sie sind spürbar.
Für das Kind.
Und oft auch für die Eltern.
Deshalb ist mir die Zusammenarbeit mit Eltern besonders wichtig.
Ich frage:
Was hat sich verändert?
Wo fällt es im Alltag auf?
Was hilft – und was noch nicht?
Denn Therapie endet nicht in der Einheit.
Sie wirkt weiter.
Manchmal in kleinen Momenten:
Ein Kind bleibt länger in einer Situation.
Reagiert ruhiger.
Oder lässt sich auf etwas Neues ein.
Das sind keine Zufälle.
Das sind Entwicklungen.
Und genau deshalb ist Wassertherapie mehr als Bewegung im Wasser.
Sie ist ein Erfahrungsraum,
der in den Alltag hineinwirkt.






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